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Teledentistry und ihre Entwicklung seit COVID-19

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Die COVID-19-Pandemie hat das Gesundheitssystem auf den Kopf gestellt und den Einsatz von Telemedizin durch Anbieter in den Bereichen Medizin, Verhaltensgesundheit und Mundgesundheit veranlasst. Zahnärzte sind aufgrund der bei zahnärztlichen Eingriffen entstehenden Aerosole, die die Übertragung von COVID-19 begünstigen könnten, besonders anfällig. Dieses hohe Risiko führte in den frühen Tagen der Pandemie zur Aussetzung vieler routinemäßiger zahnärztlicher Eingriffe, wodurch der Zugang zu Mundgesundheitsdiensten stark eingeschränkt wurde. In den gesamten USA haben Staaten in unterschiedlichem Maße Teledentistry als Reaktion auf COVID-19 eingeführt.

Angesichts der sich schnell entwickelnden Nutzung der Telezahnheilkunde führte eine neue Studie des Oral Health Workforce Research Center (OHWRC) am Center for Health Workforce Studies (CHWS) der Universität von Albany Fallstudien über die Nutzung der Telezahnmedizin nach der COVID-19-Pandemie durch 4 Bundesstaaten – Kalifornien, Maine, Pennsylvania und Wisconsin.

Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehören:

  • Unabhängig vom Status der Telezahnmedizin im Bundesstaat wurde die Telezahnmedizin aufgrund von COVID-19 schneller eingeführt, als dies sonst der Fall gewesen wäre.
  • Notfallvorschriften, die die Nutzung der Telemedizin auf die Zahnmedizin ausweiten, erlaubten Zahnärzten, die Codes D9995 und D9996 für synchrone und asynchrone Telemedizindienste in Rechnung zu stellen.
  • Die Staaten erlaubten eine liberalere Nutzung der Telezahnheilkunde, z. B. die Genehmigung der Verwendung von reinen Audio-Besuchen für bestimmte Dienstleistungen.
  • Teledentistry wurde eingesetzt, um Eltern per Video bei der Verabreichung und Anwendung von Fluoridlacken für ihre Kinder anzuleiten, Patienten zu triagieren und die Klinikkapazität für die Notfallversorgung zu kontrollieren.

„Die Zahnmedizin hat sich im Vergleich zu anderen Bereichen nur langsam mit telemedizinischen Modalitäten befasst, das heißt, bis die COVID-19-Pandemie zuschlug“, sagt OHWRC Senior Investigator Elizabeth Mertz. „Indem wir die Vorschriften rund um die Telezahnheilkunde und die durch die Pandemie verursachten Veränderungen untersuchen, können wir strategische Ansätze für die Zukunft der Mundgesundheitspolitik und -praxis entwickeln.“

Um den Bericht anzuzeigen, besuchen Sie die CHWS-Website unter chwsny.org.

Weitere Informationen über das Oral Health Workforce Research Center finden Sie unter oralhealthworkforce.org.


Über die CHWS

CHWS wurde 1996 gegründet und ist eine akademische Forschungsorganisation mit Sitz an der School of Public Health, University at Albany, State University of New York (SUNY). Die Mission von CHWS ist es, aktuelle und genaue Daten bereitzustellen und politikrelevante Forschungen über das Gesundheitspersonal durchzuführen. Die von CHWS durchgeführte Forschung unterstützt und fördert die Personalplanung und -politik im Gesundheitswesen auf lokaler, regionaler, bundesstaatlicher und nationaler Ebene.

Heute ist CHWS landesweit führend auf dem Gebiet der Studien zum Gesundheitspersonal und das einzige von der HRSA gesponserte Zentrum mit einem einzigartigen Fokus auf das zahnärztliche Personal.

Über das OHWRC

Das OHWRC wird von der Health Resources and Services Administration (HRSA) des US-Gesundheitsministeriums (HHS) im Rahmen einer Auszeichnung in Höhe von insgesamt 450.000 US-Dollar unterstützt, wobei 0 % aus nichtstaatlichen Quellen finanziert werden. Der Inhalt dieses Berichts ist der der Autoren und stellt nicht unbedingt die offizielle Meinung oder Billigung durch HRSA, HHS oder die US-Regierung dar.

Weitere Informationen finden Sie unter HRSA.gov.

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